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SERIE A

COPPA ITALIA

Roma holt das Double: Am Sonntag gewannen die Römerinnen den Cupfinal gegen Juventus. Damit haben sie «Le Bianconere» gleich zweimal entthront. Sie haben das Double in der letzten Saison geholt.

Die knapp 6'000 Fans im Stadio Romeo Menti in Vicenza sahen eine spannende Partie. In der Anfangsphase war es Juventus, das den Ton angab. Nach der Cooling Break wurde die Partie ausgeglichener, und die Römerinnen fanden gut ins Spiel. Trotzdem warteten die Fans vergeblich auf ein Tor. Erst in der 80. Minute schoss Serie-A-MVP Giugliano das 1:0 für die Meisterinnen. Danach drückte Juve stark auf den Ausgleich. Obwohl sie in der achten Minute der Nachspielzeit noch eine Riesenchance hatten, reichte es dafür nicht mehr.

Dass Roma das Spiel nicht unbedingt dominant gewann, war auch den Spielerinnen klar. «Es war nicht unser bestes Spiel, und ich glaube, das hat man auch gesehen», sagte Giugliano nach der Partie.

JUVENTUS IM UMBRUCH

Auf Juventus wartet jetzt ein grosser Umbruch. Stefano Braghin, Verantwortlicher der Frauenabteilung, wird den Club nach fast zehn Jahren in dieser Rolle verlassen. So tönten auch Trainer Canzis Worte nach der Partie sehr stark nach einem Abschied: «Wir haben nichts zu bereuen und bis zum Ende gekämpft. In einem grossen Club wie Juventus bin ich viel gewachsen. Ich muss mich bei Stefano Braghin bedanken, der mich geholt hat und mit dem ich all diese Jahre hervorragend zusammengearbeitet habe.»

Wie Sportjournalist Mauro Munno schreibt, soll Juventus sich auch von Trainer Canzi trennen. Und seine Nachfolge soll ein grosser Name antreten: Montse Tomé. Die Spanierin coachte im letzten Sommer die spanische Nationalelf bis in den Final der Europameisterschaft.

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WSL

CHARLTON ATHLETIC STEIGT AUF

Am Samstag hat sich Charlton Athletic den Aufstieg in die Women’s Super League gesichert. Im «The Valley» wurde das Spiel erst im Penaltyschiessen entschieden! Torlos ging die reguläre Spielzeit zu Ende, und torlos blieb es auch nach der Verlängerung.

Sophie Whitehouse, Goalie von Charlton Athletic, wurde zur Heldin: Gleich vier von fünf Penaltys hielt die 29-Jährige. Mit dieser Riesen-Performance spielte sie eine massgebliche Rolle beim Aufstieg des Londoner Clubs. Damit sind von den neu 14 WSL-Clubs gleich sieben aus der englischen Hauptstadt.

Bitter ist diese Niederlage für Leicester City. Nach dem historischen Aufstieg in die WSL 2021 steigen die «Foxes» wieder in die zweithöchste Liga ab. Ob sie Superstar Alisha Lehmann damit bei sich halten können? Vertrag hätte die Schweizerin noch bis 2028 …

Noch einmal in Aktion gegen Clubs aus der WSL werden wir sie wahrscheinlich am World Sevens Turnier sehen, das am Wochenende (28. bis 30. Mai) in London stattfinden wird. Neben Aston Villa, Chelsea, Everton, London City Lionesses, Manchester United, Tottenham und West Ham United ist auch Leicester City unter den Teilnehmern.

Am 31. Mai findet der FA Women’s Cup Final zwischen Manchester City und Brighton statt.

BUNNY SHAW BLEIBT BEI CITY

Bunny Shaw hat an der Meisterfeier bekanntgegeben, dass sie bei Manchester City bleiben wird. Sie hat einen Vertrag bis 2030 unterschrieben und verdient jährlich 1,2 Millionen Pfund! Damit gilt sie als offiziell bestbezahlte Fussballerin der Welt.

BARCELONA MIT VIERFACHTRIUMPH

Barcelona ist unschlagbar: Mit der Champions League holen sie den vierten Titel in dieser Saison. Gegen OL Lyonnes gewannen sie am Samstag im Ullevaal Stadion in Oslo mit 4:0. Es ist Barças vierter Champions-League-Titel in den letzten sechs Jahren.

Die erste Halbzeit endete noch torlos, aber dann drehten die Spanierinnen auf. In der 55. und 69. Minute traf Ewa Pajor, die damit ihren Final-Fluch bezwingen konnte (schon fünfmal stand sie im Champions-League-Final, und fünfmal verlor sie), und in der 90. sowie der dritten Minute der Nachspielzeit traf Salma Paralluelo noch zweimal.

Vor dem Anpfiff gab es einige kritische Stimmen wegen des Austragungsorts des Finals. Weltfussballerin Bonmatí bezeichnete die Wahl des Stadions als «Rückschritt». Schliesslich hätte man ja schon gezeigt, dass man in der Champions League viele Fans anlocken kann. So spielte Barcelona gleich zweimal im ausverkauften Camp Nou, und auch schon in den Jahren zuvor wurden immer wieder Fan-Rekorde gebrochen.

Das Ullevaal Stadion in Oslo hingegen beherbergt «nur» 28'000 Personen. Am Samstag waren 24'258 Fans im Stadion. Doch nicht nur deswegen: Auch der Rasen sei nicht gut, hiess es. Schlussendlich war es aber ein würdiges Finalspiel vor schöner Kulisse.

CONCACAF CHAMPIONS CUP

Während im europäischen Fussball die Champions League das Mass der Dinge ist, ist es in Nordamerika der CONCACAF Champions Cup. Am Samstagabend (Ortszeit) wurde der Final zwischen Club América aus Mexiko und Washington Spirit aus den USA gespielt.

Die Mexikanerinnen haben die NWSL-Finalistinnen geschlagen und damit als erstes mexikanisches Team diesen Titel geholt. Im Estadio Hidalgo in Pachuca, Mexiko, ging Club América nach 22 Minuten durch Aviléz in Führung. Nur fünf Minuten später stand es schon 2:0, die Brasilianerin Geyse traf. Dann fand Spirit durch einen Weitschuss von Sofia Cantore wieder ins Spiel.

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Nach der Pause konnten die Amerikanerinnen noch mehr aufdrehen, und Kouassi traf gleich doppelt zum 2:2 und dann zum 3:2. Nach einer Stunde Spielzeit glich Geyse wieder aus, und später traf die eingewechselte Guerrero zum Führungstreffer für CA. Und in der sechsten Minute der Nachspielzeit setzte Camberos noch einen obendrauf: 5:3 endete das Spiel.

Mit dem Sieg des Champions Cups setzten sie ihrer eh schon erfolgreichen Saison noch die Krone auf. Nur wenige Tage zuvor hatte América nämlich die Clausura der Liga MX Femenil gegen CF Monterrey gewonnen.

BELIEBTESTE LIGA DER WELT

Neuen Zahlen zufolge ist die mexikanische Liga jene Liga mit den meisten Fans. Über die ganze Saison hinweg haben 22 Millionen Personen die Liga MX Femenil im Fernsehen verfolgt. Das ist noch mehr als bei der NWSL und der WSL.

NWSL

Nach neun Wochen Ligabetrieb zeigt sich in der NWSL ein ganz anderes Bild als nach der letzten Saison. Während die letzte Saison von Washington Spirit, Gotham FC und Kansas City Current dominiert wurde, sind aktuell die Utah Royals und Portland Thorns am stärksten.

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