UEFA WOMEN’S CHAMPIONS LEAGUE

Arsenal ist dem möglichen Viertelfinal-Derby gegen Chelsea einen Schritt näher gekommen: Das Spiel in Belgien gegen OH Leuven gewann der Londoner Club gleich mit 4:0.

Auch Real Madrid hat die Chance auf einen echten Kracher im Viertelfinal aufrechterhalten. Obwohl sie früh in Rückstand gerieten, drehten sie das Spiel gegen Paris FC und holten sich einen 3:2-Sieg. Im Viertelfinal würden sie auf Barcelona treffen.

Bis in die 81. Minute sah es so aus, als würde Juventus das Spiel gegen Wolfsburg gewinnen. Mit 2:0 führten sie zu diesem Zeitpunkt. Doch durch einen Penalty erzielte Janina Minge den Anschlusstreffer für die Deutschen, und in der fünften Minute der Nachspielzeit glich Sarai Linder aus. Es endete 2:2 – beim Rückspiel in der Allianz Arena in Turin ist also noch alles offen.

Hitziges Duell: Wolfsburg gegen Juventus. (IMAGO / STEINSIEK.CH)

Manchester United dominierte Atlético de Madrid. Schon nach drei Minuten gingen die Engländerinnen in Führung, und am Schluss stand es 3:0 für den WSL-Club.

Diese Woche geht es weiter: Am Mittwoch spielt Real Madrid gegen Paris FC und Arsenal gegen OH Leuven. Am Donnerstag trifft dann Juventus auf Wolfsburg und Manchester United auf Atleti.

VIERTELFINAL IM CAMP NOU

Am 2. April spielt Barcelona das erste Spiel des Champions-League-Viertelfinals – entweder gegen Paris FC oder gegen Real Madrid. Wie «Mundo Deportivo» schreibt, wird das Spiel im Camp Nou ausgetragen. Es wird somit das erste Spiel der Frauen im renovierten Stadion sein.

WSL

An der Tabellenspitze bleibt es langweilig: 11 Punkte Vorsprung hat Manchester City auf Verfolger Manchester United. Am Freitag gewann City mit 6:0 gegen das Tabellenschlusslicht Leicester City, und auch United holte drei Punkte mit einem 2:1-Sieg über die London City Lionesses.

Spannender ist es im Kampf um den dritten Champions-League-Platz zwischen Chelsea, Arsenal und Tottenham. Die drei Londoner Clubs trennen nur vier Punkte voneinander – allerdings hat Arsenal noch zwei Spiele weniger absolviert. Das Spiel der Gunners gegen Brighton musste am Wochenende verschoben werden, weil der Rasen des Broadfield Stadiums in Brighton zu nass war.

Tottenham holte sich einen spektakulären 7:3-Sieg gegen Aston Villa. Sechs verschiedene Torschützinnen sorgten für die Tottenham-Tore: Gaupset, England, Holdt, zweimal Tandberg, Hamano und Blakstad.

Chelsea gewann gegen Abstiegskandidat Liverpool mit 2:0. Spannend bleibt es deshalb vor allem im Tabellenkeller. Wichtig zu wissen: Weil die Women’s Super League aufgestockt wird, gibt es in dieser Saison keinen direkten Absteiger. Das Team auf Platz zwölf – aktuell Leicester City – muss in einem Playoff gegen das drittplatzierte Team aus der WSL2, aktuell Bristol City, antreten.

FRAUEN-BUNDESLIGA

Kurz vor Anpfiff am Montagabend musste das Spiel zwischen Bayern München und dem SV Werder Bremen abgesagt werden, weil der Platz unbespielbar war. Es ist bereits das zweite Spiel in Folge, das die Werderanerinnen wegen des Schnees nicht spielen können. Der neue Spieltermin ist noch nicht bekannt.

Der HSV holte sich am Wochenende den dritten Saisonsieg und konnte sich von den Abstiegsplätzen lösen. Gegen Hoffenheim – auf Rang fünf und mit bisher konstant starken Leistungen in der Liga – gewannen die Hamburgerinnen 4:0.

Für eine weitere Überraschung sorgte Abstiegskandidat SGS Essen. Gegen das zweitplatzierte Wolfsburg holten sie einen Punkt. Das Spiel in Wolfsburg endete 1:1.

Ebenfalls 1:1 endete die Partie zwischen Freiburg und Union Berlin. Nürnberg verlor mit 1:3 gegen RB Leipzig – es ist die dritte Niederlage in Folge.

Eintracht Frankfurt bleibt weiterhin ungeschlagen in dieser Saison. Das Spiel gegen Carl Zeiss Jena gewannen sie mit 4:1. Frau des Spiels war Géraldine Reuteler, die dreifach traf und einmal vorbereitete.

Leverkusen gewann das rheinische Derby gegen den 1. FC Köln mit 2:1. Obwohl sie lange mit 2:0 führten, war das Spiel alles andere als eindeutig. Köln kam erst in der 88. Minute zum Anschlusstreffer – was dann nicht mehr reichte, um einen Punkt zu holen.

SERIE A

Inter kann weiter zu AS Roma aufschliessen: Am Sonntag spielten sie gegen Parma und gewannen mit 3:2 ein knappes Spiel. Kurz vor der Pause erzielte Parma das 1:0. Mit einem Penalty in der 57. Minute glichen die Mailänderinnen aus, und nur zwei Minuten später gingen sie sogar in Führung. Fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit glich Parma aus und schnupperte an einem wichtigen Punkt – aber nicht lange. In der Nachspielzeit pfefferte Vilhjálmsdóttir den Ball ins Tor von Parma-Goalie Ceasar und holte damit den Sieg.

Roma hingegen spielte am Sonntag gegen Napoli nur unentschieden – und das, obwohl sie mit 2:0 führten. Noch vor der Pause glich Napoli mit einem Doppelpack von Banusic aus. Jetzt trennen Roma und Inter nur noch drei Punkte, und nächste Woche gibt es das Direktduell.

Ternana gewann das Kellerduell gegen Genoa mit 3:1 und steht jetzt auf Rang zehn. Für Milan hingegen geht der Trend nach der zweiten Niederlage in Folge weiter nach unten. Nach der Niederlage gegen Fiorentina stehen die Rossonere unter der Leitung von Suzanne Bakker nur noch auf Platz acht.

Juventus und Lazio trennten sich torlos, und Como holte sich mit einem verdienten 2:0-Sieg gegen Sassuolo die nächsten drei Punkte.

NWSL IM KAUFRAUSCH

In Europa ist das Transferfenster seit einigen Tagen geschlossen. Weil die NWSL aber erst im März wieder startet, können NWSL-Teams weiterhin Spielerinnen verpflichten.

So wechselt Pauline Peyraud-Magnin, die bereits vor zwei Wochen ihren Weggang von Juventus erklärte, in die NWSL. Sie wird neue Torhüterin des Denver Summit FC.

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Auch Chelsea-Spielerin Catarina Macario steht im Fokus der NWSL. Mehrere Top-Clubs sollen an der Stürmerin interessiert sein. Wie ESPN schreibt, sei San Diego Wave aber in der Favoritenrolle. Der Vertrag der Amerikanerin bei den Blues läuft bald aus – eine perfekte Voraussetzung für einen Wechsel in die Heimat also.

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