Auch wenn die Welt gerade von der Weltmeisterschaft der Männer spricht – es dreht sich nicht ganz alles um sie.
Einige Spielerinnen und Trainerinnen haben sich unter die Fans gemischt. So beispielsweise USWNT-Trainerin Emma Hayes, die sich das Auftaktspiel der amerikanischen Männernati gemeinsam mit Paris Hilton ansah, oder Aitana Bonmatí, die das überraschende 0:0 der Spanier als Expertin kommentierte.
Dann gibt es auch noch Alexia Putellas, die mit ihren Nike-Fussballschuhen an den Füssen von Spielern auf den Plätzen der Männer-WM vertreten ist.
Viel mehr interessieren uns aber heute ein Freundschaftsspiel, eine Bewerbung des Schweizerischen Fussballverbands und die vielen Transfernews (das Transferfenster ist jetzt offiziell eröffnet und wird am 3. September wieder geschlossen).
INHALT
BRASILIEN GEGEN DIE USA
EIN HITZIGES FREUNDSCHAFTSSPIEL
Acht rote Karten, ein Eigentor und ein Instagram-Seitenhieb von Marta: Das Freundschaftsspiel zwischen den USA und Brasilien war alles andere als freundschaftlich. Im Estadio Governador Placido Aderaldo Castelo stieg das Duell vor 55’144 Fans.
In der Schlussphase der Partie, beim Stand von 1:0 für die Amerikanerinnen, verteilte Schiedsrichterin Paola Cebollada Lopez acht rote Karten. Allesamt gegen Brasilien. Arthur Elias, Trainer der Brasilianerinnen, und drei seiner Assistenten wurden von Cebollada Lopez vom Feld gestellt. Zwei Spielerinnen mussten das Feld in der Nachspielzeit verlassen, worauf die Brasilianerinnen die Schiedsrichterin belagerten. Über 13 Minuten wurden nachgespielt. Nach dem Schlusspfiff war die Partie dann endgültig gelaufen: Es kam zu einem Handgemenge, und Kerolin und Ludmila wurden ebenfalls mit Rot in die Kabine geschickt. Die Schiedsrichterin musste anschliessend unter Polizeischutz das Feld verlassen.

Wütend war nach dem Spiel Ikone Marta. Auf Instagram teilte sie gegen NWSL-Rivalin und US-Natispielerin Emily Sonnett aus: „Hallo Hollywoodstudios, schaut euch mal diese wunderbare Schauspielerin an. Sie spielt immer fair“, schrieb sie in ihrer Story zu einem Video, auf dem Sonnett sich etwas übertrieben fallen lässt.
TRANSFERNEWS
Mary Earps hat ihren Weggang von PSG bekanntgegeben. Wo sie nächste Saison spielen wird, ist noch nicht klar. Es kursieren Gerüchte, dass auch sie sich den London City Lionesses anschliessen könnte.
Beth Mead wechselt von Arsenal zu Manchester City. Sie hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Caitlin Foord hingegen bleibt noch bei Arsenal. Sie hat einen neuen Vertrag für weitere zwei Jahre bei den Gunners unterschrieben.
Elisa Senß wechselt von Frankfurt zu Real Madrid. In Spanien unterschreibt die Deutsche Nationalspielerin einen Vertrag bis 2030.
Weiter verkündete Real Madrid, dass die Schottin Caroline Weir den Club verlassen wird. Sie wurde von den OL Lyonnes verpflichtet, wo sie bis 2029 unterschreibt.
Cecile Fløe verlässt die Serie A für eine Rekordsumme: Angeblich zahlt Wolfsburg Napoli 400’000 Euro für die Dänin. Die 24-Jährige unterschreibt bei den Wölfinnen einen Vertrag bis 2030.
LÄNDERSPIELE
Die erste Phase der UEFA-Qualifikation für die WM 2027 ist zu Ende gegangen. Dabei haben sich nur die Gruppensieger der Liga A bereits fix qualifiziert. Das sind Spanien, Deutschland, Dänemark und Frankreich.
Weitere 32 Teams werden zwischen Oktober und Dezember 2026 im Play-off-Turnier um die sieben verbleibenden UEFA-Plätze kämpfen. Ein weiteres Team bekommt dann noch eine letzte Chance im FIFA-Play-off-Turnier.
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Bereits für die WM qualifiziert: Brasilien, Argentinien, Australien, Dänemark, Kolumbien, China, Frankreich, Deutschland, Japan, Neuseeland, Nordkorea, Südkorea, Spanien und die Philippinen.

CL-FINAL IM JOGGELI?
2028 oder 2029 soll der Final der Champions League im St. Jakob-Park in Basel stattfinden.
Der Schweizerische Fussballverband hat bei der UEFA die entsprechende Bewerbung eingereicht. Schon für den Final 2027 hatte man sich beworben, die UEFA hat sich da aber für Warschau entschieden.
Mit dieser Bewerbung unterstreichen wir unser langfristiges Engagement für den Frauenfussball und unseren Anspruch, internationale Grossveranstaltungen erfolgreich in der Schweiz auszurichten.
Im September fällt die Entscheidung, wo das Spiel stattfinden wird. Neben Basel hat sich für den Final auch Irland mit dem Aviva Stadium in Dublin beworben.


